Millennials wanted? So geht's (meiner Meinung nach)


Der Mythos vom "war of talent" hält sich seit vielen Jahren hartnäckig in den Wirtschaftsforen und wenn ich sehe, mit was für Massnahmen vor allem Grossunternehmen versuchen, diesen "Krieg" für sich zu entscheiden frage ich mich des öfteren, ob die vielen intelligenten Führungskräfte dieser Welt wirklich verstanden haben, wofür sie eigentlich kämpfen. Aus diesem Grund möchte ich meine eigenen Erfahrungen gepaart mit Fakten & Lösungen mit Euch teilen.

Erstmals tauchte der Begriff "war of talent" bereits 1997 auf. Damals bestand die grosse Herausforderung darin, Nachfolger zu finden, um die Lücke zu schliessen, welche die Babyboomer hinterlassen haben. Und dies in Zeiten einer stark wachsenden Wirtschaft. Die Ursache für den Rekrutierungswettstreit konnte also ganz klar in einer demografischen Verschiebung identifiziert werden.

Der heutige "war of talent" gestaltet sich völlig anders. Es sind die Millennials oder auch die "Generation Y" genannt, welche sich nicht so recht mit den alt bewährten Erfolgsfaktoren von Unternehmen anfreunden wollen. Starre Strukturen und Arbeitszeiten und Grenzen zwischen privatem und beruflichem Alltag sind für sie nicht mehr erstrebenswert. Genau so wenig wie das klassische Hierarchiedenken vergangener Tage. Oder anders gesagt, Millennials sind nicht bereit, ihren Lohn als Schmerzensgeld zu akzeptieren. Sie fordern Sinnhaftigkeit, Perspektiven, Freiheit und Flexibilität, und möchten trotzdem viel Geld verdienen. Das sind ja wahnwitzige Vorstellungen vom Berufsleben, könnte man meinen und sie entsprechend ignorieren. Wäre da nicht die Realität, welche uns zeigt, dass ab 2020 rund ein Drittel der Arbeitnehmer in der Schweiz der Generation Y angehören. Der Markt ist also zu gross um ihn zu ignorieren, entsprechend gross sind die Bemühungen all derjenigen, welche es sich leisten können mit finanziell schwerwiegenden Massnahmen den Köder auszuwerfen. Firmen rufen "talent pools" ins Leben oder kopieren die Büroeinrichtung von Google in der Hoffnung, mit einfachen Erfolgskonzepten Herr der Lage zu werden. Dabei scheinen sie noch nicht verstanden zu haben, wie ihre Arbeitnehmer-Zielgruppe tickt. Wer Beispielsweise nach Freiheit und Flexibilität strebt, dürfte wohl kaum Gefallen daran finden, in einem Pool aufbewahrt und verglichen zu werden. Diese Generation sucht Sinnhaftigkeit und möchte sich mit seinem Arbeitgeber identifizieren können. Da ist es eher hinderlich, wenn man sich als billigen Google-Abklatsch positioniert.

Auch wenn der Arbeitnehmerschutz sich vehement gegen den Gebrauch von Arbeitgeberinfrastruktur ausserhalb von klassischen Bürozeiten weg vom Arbeitsplatz wehrt, dürfte diese Haltung wohl kaum im Sinne ihrer künftigen Schützlinge sein. Diese sind nicht mehr davon zu überzeugen, am Samstag nochmals im Büro vorbei zu schauen um noch kurz was zu erledigen, wenn dies auch von zuhause oder unterwegs aus machbar ist. Sie scheuen sich auch nicht davor, in ihrer vermeintlichen Freizeit in die Tasten zu hauen, wenn sie gerade eine Inspirationsspritze erhalten haben. Gut ist, was Kreativität fördert. Was die Kreativität hingegen nicht fördert, ist das Absitzen von Arbeitszeiten im Büro, wenn die Sinnhaftigkeit bereits Feierabend macht. Oder der CO2 Ausstoss eines Business Flugs, um sich mit Leuten auszutauschen, mit denen man privat ganz einfach "skypen" würde. Diesen Ökologischen Fussabdruck hebt sich besagte Zielgruppe nämlich gerne für die Freizeit auf. Denn nur eines ist ihr wichtiger als Nachhaltigkeit und das ist die persönliche Freiheit. Damit das beschriebene Aufheben von Grenzen überhaupt möglich ist, benötigt es nebst der Einsicht in der Unternehmensführung auch die entsprechenden Tools. Ansonsten will sich das Gefühl von Freiheit beim Millennial nicht recht einstellen.

Nichts ist einfacher als das Leben eines Kritikers. Also versuche ich meiner Frusttirade anstelle von Lösungsansätzen den Rücken zu kehren. Mag sein, dass meine Zeilen auf den ersten Blick wie ein schlecht aufgebauter "sponsored post" daher kommen. Ich verstehe also, wenn sich ein Teil meiner Leser an dieser Stelle wieder ihrer Arbeit widmet. Allen anderen danke ich für ihr Durchhaltevermögen und versichere ihnen, dass es mir nicht darum geht, unseren Verkauf anzukurbeln, sondern dafür einzustehen, woran ich glaube. Und wenn mir diese Haltung dabei hilft darzulegen, weshalb meine persönlich Sinnhaftigkeit Sinn macht, dann soll es so sein :-)

Die gute Nachricht vorweg: kein Unternehmen benötigt unsere Services um bei der Rekrutierung neuer Arbeitnehmer auch künftig erfolgreich zu sein. Die Vielzahl von Services und IT Anbieter (auch wenn das Gefälle sehr gross ist) bietet eine grosse Entscheidungsfreiheit. Wichtig ist die oben erwähnte Einsicht, seine Infrastruktur Millennial tauglich zu gestalten. Denn mit der Einsicht kommt die Überzeugung und damit Unternehmenswerte, welche der Generation Y hilft, sich mit ihrem Unternehmen zu identifizieren.

Wenn mich also jemand fragt, was wir bei MDigital tun, dann verweise ich darauf, dass wir Unternehmen helfen, sich für die Generation Y attraktiv zu machen. Unser gesamtes Portfolio zielt in diese Richtung. Im Vordergrund steht stets die Freiheit, geräte-, zeit- und ortsunabhängig zu kommunizieren. Sei das durch die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten, Audio- und Videotelefonie oder einfach den Zugriff auf seine Arbeitsstation. Und aus unserer Sicht gibt es keinen besseren und attraktiveren Weg dies umzusetzen, als mit 3CX. Als serviceorientiertes Unternehmen besteht unsere Aufgabe darin, die Komplexität dieser technischen Lösung zu beseitigen, in dem wir sie unseren Kunden passgenau als "managed service" zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass eine technische Implementation bei MDigital immer mit einer strategischen Abstimmung beim Kunden einher geht.

Unser Markus gehört zwar nicht zur Generation Y, deren Werte entsprechend aber seit jeher seinen eigenen. Wenn Du also Interesse daran hast, dieses Thema mit einem ausgewiesenen Digitalisierungsspezialisten zu besprechen, kannst Du hier einen Termin buchen.

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