MDigital und die Baubranche: das passt!

Sie ist ein wenig wie der "der spezielle Onkel", den viele von uns kennen. Er sagt was er denkt, gelangt ohne Umschweife zum Punkt und gibt im Allgemeinen wenig auf soziale Gepflogenheiten. Zudem setzt er auf alt Bewährtes. Oder etwas überspitzt ausgedrückt, er verschliesst sich vor Veränderungen. Aber: er ist unkompliziert und wir alle lieben ihn :-). Die Rede ist von der lokalen Baubranche. Ihr haben wir uns in den letzten Monaten je länger je mehr verschrieben. Was uns strategisch dazu bewegt hat, möchten wir an dieser Stelle mit Euch teilen.


Bild: neue Landingpage für "Bauwirtschaft"


Der wirtschaftliche Druck kommt...


Was andere Branchen in den vergangenen 5 Jahren erfahren haben, steht der Baubranche gewissermassen noch bevor: Internet of Things (IoT), Augmented Reality, Virtual Reality, BIM, 3/4D Printer usw. stehen bereits heute zur Verfügung. Dennoch hat sich die Transformation im Ökosystem der Baubranche noch nicht durchgesetzt. Dies hat viele Gründe. Einer der wichtigsten ist der anhaltende Bauboom. So konnte das Bauhauptgewerbe im Q3 2019 mit 6.1 Mia. den höchsten Quartalsumsatz seit 30 Jahren erzielen. Und trotzdem gibt es Anzeichen, dass der Höhenflug auch mal ein Ende nehmen könnte. 2018 standen z.B. 2.5 Prozent aller Mietwohnungen leer. Generell geht man davon aus, das der Wirtschaftsbau weiter wächst, während der private und öffentliche Bau zurückgeht. Das bedeutet, dass der Immobilienmarkt für institutionelle Anleger an Attraktivität verliert, was wiederum einen Margendruck auf die Hauptprotagonisten der Branche ausüben wird. Bauunternehmen müssen effizienter werden, um mit niedrigeren Margen zurechtzukommen. Entsprechend bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als technische Vorteile für sich zu adaptieren und in ihre Prozesse einzubauen.


Grenzen verschmelzen

Im Zuge des Verdrängungskampfes, welcher sich aus dem Margendruck ergibt, stellt sich unweigerlich die Frage, wie sich Installations- resp. Bauunternehmen künftig von Architekturbüros unterscheiden. Die Digitalisierung wird den klassischen Bauunternehmen nicht nur helfen, ihre Prozesse effizienter zu gestalten. Sie wird ihnen auch die Möglichkeit geben, ihre Wertschöpfung zu erweitern. In der Digitalisierung müssen zwei Bereiche unterschieden werden. Der erste Bereich kümmert sich um die Art und Weise wie wir bauen und das Gebaute dokumentieren. Der zweite Bereich ist vorgelagert und befasst sich mit der Planung, Projektierung und der Organisation. Entscheidend wird künftig nicht mehr sein, wer sich wo positioniert. Vielmehr wird sich in beiden Bereichen derjenige durchsetzen, der bessere Werkzeuge, entsprechendes Know how und seine Prozesse im Griff hat. Oder anders gesagt: wer effizient ist, kann auch rasch auf Veränderungen reagieren. Aus diesem Grund müssen sich die Unternehmen der Baubranche künftig stärker mit Ihrer Strategie befassen und sich darüber im Klaren werden, welche Rolle die IT darin haben soll.


Ansatzweise könnte dies wie folgt aussehen:


Strategische Überlegungen in der Baubranche

Vision und Strategie

  • Was möchten wir wem anbieten und wie können wir das umsetzen?

  • Welchen Wert generieren wir damit und wie stark sind wir dem Wettbewerb ausgesetzt?

  • Wird der Kunde seine Wohnung in 5 Jahren selber im Internet designen und gleich bestellen?

  • Kann IKEA vom Einrichtungshaus zum Küchenplaner, Innenarchitekt und Gebäudemanagement-Anbieter transformieren?


Kunden

  • Wer sind unsere direkten Kunden und was bewegt sie?

  • Warum entscheiden sich die Kunden für uns und nicht für die Konkurrenz

  • Was begeistert diese Kunden an uns?

  • Welchen Wert stellen wir für meine Kunden dar und wie steht es um die Haltbarkeit dieser?


Organisation

  • Wie ist die vorwiegende Einstellung unserer Mitarbeiter?

  • Hat unser Unternehmen die nötige Qualität und Kraft für bevorstehende Pläne?

  • Wie hoch ist das Wissen und die Bereitschaft im Unternehmen sich zu verändern?

  • Wie steht es um die Wertschätzung, Freiheit und Selbstbestimmung unserer Mitarbeiter?

  • Kann in unserem Unternehmung Neues entstehen?


Infrastruktur und Prozesse

  • Wie stabil ist das Fundament auf dem das Unternehmen steht?

  • Wie steht es um die Struktur?

  • Besteht die Möglichkeit agil auf Veränderungen zu reagieren?

  • Haben wir unsere Prozesse im Griff?

  • Sind unsere Prozesse auf die Bedürfnisse der Kunden in Sachen Agilität und Flexibilität abgestimmt?


Chancen und Potenziale

Die Baubranche tickt pragmatisch, was ihr bei der digitalen Transformation helfen wird, Spielerei von Wettbewerbsvorteil zu unterscheiden. Auch wenn Sie anderen Wirtschaftszweigen etwas hinterher hinkt, hat sie den Anschluss bei weitem nicht verpasst. Sie hat zudem das Privileg, bewährte Digitalisierungs-Use-Cases für sich zu adaptieren und muss die Fehler anderer Branchen nicht wiederholen. Die bevorstehende Marktdynamik, gepaart mit partnerschaftlichen Werten, mit denen wir uns zu 100% identifizieren können, hat uns dazu bewogen, uns stärker auf die Herausforderungen der Baubranche zu fokussieren. Also haben wir es uns zum Ziel gesetzt, dafür zu sorgen, dass unsere Kunden diejenigen sind, welche als Sieger dieser Veränderung hervorgehen. Unsere Aufgabe dabei ist es, nebst der technischen Umsetzung, den entsprechenden Mindset zu stimulieren und zu wecken. Wie Albert Einstein angeblich sagte:


"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."

"Andere Ergebnisse" müssen hart erarbeitet werden. Und wir zeigen Euch gerne, wie Ihr das anpacken könnt. Fühlst Du Dich angesprochen? Hier findest Du mehr Info's...


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